European Tolerance Award 2010

ToleranzPreisEuropa an Journalist Boris Barschow 

Seit 1993 wird der KulturPreis Europa für besondere Verdienste im Bereich Kultur und Soziales durch das KulturForum Europa vergeben. Darin ist seit 2006 die Auszeichnung European Tolerance Award enthalten, die als erstem dem US-Schriftsteller und Purlitzer-Preisträger Doug Wright, New York, verliehen wurden. Es folgten u.a. der Dirigent Zubin Metha und das Ensemble Shesh Besh der Israelischen Philharmonie Tel Aviv, der französische Schauspieler Georges du Fresne, der Deutsch-Thailänder Dirk Weeber- Arayatumsopon und die Oper „Gegen die Wand“ von Ludger Vollmer. Jetzt war der Journalist Boris Barschow eingeladen, die Nachfolge anzutreten.

Boris Barschow, Chef vom Dienst des Fernsehsenders Phoenix, wurde mit dem Europäischen Toleranz Preis, European Tolerance Award, ausgezeichnet für humanitäre Hilfe für Afghanistan, insbesondere für (Schul)Kinder, das Engagement als Autor des Buches „Kabul, ich komme wieder“ und  „Toleranz“ vermitteln im Sinne von informieren, überzeugen und gewinnen, für den Blick auf Afghanistan, den er als Journalist in die Medien transportiert.

Anlässlich einer Benefizveranstaltung in Frankfurt-Maintal zugunsten einer afghanischen Schule wurde die Auszeichnung am Wochenende verliehen. Zum Feier war u.a die Leiterin des KFE-Afghanistan-Projekts, Christine Peters aus Düren eingeladen. Sie referierte zusammen mit dem ehemaligen General der Bundeswehr, Walter Jertz, der in unserer Region durch zahlreiche Lesungen aus seinen Kinderbüchern und Vorträgen über Afghanistan bekannt ist, über Art und Umfang von Hilfsmaßnahmen.

Dieter Topp, Präsident des KulturForum Europa, kam mit Überraschungsgast Wolf von Lojewski, der seinem ehemaligen Kollegen die Laudatio hielt. Der Medien bekannte Jurist und Autor, prägte für vier Jahrzehnte den politischen Journalismus der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten der Bundesrepublik durch Auslandsberichterstattungen aus London und Washington und  dem "heute journal".

Von Lojewski lobte die Aktivitäten des Preisträgers, die er mit Verstand und vor allem Herz durchführe. In der äußerst schwierigen Kriegssituation seien vertrauensbildende Maßnahmen zwischen Bürgern direkt und besonders die Förderung von Bildung junger Menschen, darunter erstmalig wieder die Ausbildung von Mädchen, ein bedeutender Aspekt, sein Buch „Kabul, ich komme wieder“ eine Liebeserklärung an Land und Leute in Afghanistan.

„Bildung schafft Freiheit und Toleranz. Unter diesen Vorzeichen stehen die Hilfsmaßnahmen des KFE-Afghanistan-Projekts, zu dem viele Menschen aus dem Kreis Düren in den vergangenen fünf Jahren Geld- und Sachspenden beigesteuert haben. Hilfe zur Selbsthilfe und Förderung von Ausbildung in Afghanistan wird langfristig eine Möglichkeit sein, den demokratischen Friedensaspekt in Aussicht zu stellen,“ so Dieter Topp, der dem Preisträger die eigens gefertigte Europa-Medaille aus Meissen-Porzellan überreichte und ihm Erfolg und viel Kraft für sein journalistisches Werk zugunsten Afghanistans wünschte.

Foto:  (v.r.n.l.) Wolf von Lojewski, Autor und Fernsehmoderator, hielt die Laudation für seinen Kollegen Boris Barschow, Chef vom Dienst des Fernsehsenders Phoenix. Christine Peters, Leiterin des Afghanistan Projekts beim KulturForum Europa, informierte über Hilfsmaßnahmen. KFE-Chef Dieter Topp überreichte dem Journalisten für sein Engagement in Afghanistan den Europäischen Toleranz Preis.  

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